A weak mind lives in a weak body!
02. Jul 2019

Wenn der Körper Signale schickt, jegliche Untersuchungen aber Gesundheit versprechen, wird das subjektiv empfundene Leid nicht weniger.
Man verzweifelt, der übliche Heilungsweg gleicht einer Einbahnstraße, da die Ursache ihren Sitz offensichtlich woanders hat.
Der Kopf sitzt oben auf dem Hals und unten ihm thront sein Körper, er muss diesem auf ihm steckenden Haupt Folge leisten.
Der Weg des Körpers und seine Sprache beginnt durch Symptome, Empfindungen und Veränderungen- positiver wie negativer Natur.
Er zeigt was der Kopf heimlich denkt.
Ein erhöhter Muskeltonus kann in einem Angstzustand nachgewiesen werden, dass bedeutet dass das Muskelkorsett angespannt ist. Der Körper reagiert auf Angst mit einem erhöhten Sympaktikustonus, um für Flucht und Kampf bereit zu sein.
Angst ist die übergeordnete Empfindung für alle kleineren darunter oder darüber liegenden Empfindungen laut Parameter.
Angst ist nichts anderes als Stress und davon haben wir ganz schön viel.

Allein der Gedanke an Montag ,die Arbeit, den Stau auf Hin-und Rückweg und all die Erledigung die getan werden müssen verursachen nicht nur auf muskulärer Ebene einen erhöhten angespannten Tonus.
Wenn ich sage „ein schwacher Geist“ dann meine ich mit schwach nicht die Idee von dem leistungsorientieren Gedanke der in unserer Gesellschaft schwingt und auch nicht die geschlechterspezifische Klassifizierung der Mann ist stark, die Frau ist schwach.
Mit schwach meine ich unteranderem Enge.
Ein schwacher Geist ist ein enger Geist.
Ein unausgedehntes Bewusstsein, das sich in seinen erlebten Mustern permanent selbst bestätigen will und keine Möglichkeit für Veränderung zulässt, kreiert Enge um sich vermeintliche Sicherheit zu geben.
Diese Enge wird ebenfalls auf körperlicher Ebene sichtbar durch Steifheit in Nacken und Schultern, stark gerundeten Rücken, verkürzte Beinrückseiten und kaum eine Möglichkeit für eine aufgerichtete Wirbelsäule.

swirl Ein Perspektivenwechsel ist kaum möglich wenn der Körper kraftlos und Steif ist. swirl

Der Schulterblick beim Autofahren kann schon für Probleme sorgen.

Diese beiden Größen, Körper und Geist, bestätigen sich permanent selbst.

Es ist unmöglich einen schwachen, kranken Körper zu haben ohne dass ihm ein mental anfälliger und schwacher Geist innewohnt. Das gilt es recht einfach zu überprüfen, wenn wir uns ansehen was mit uns und unseren Gedanken und Stimmungen passiert wenn wir krank sind. Jeder aufkommende Gedanke dreht sich nur noch um die Symptome die wir wahrnehmen und ansonsten ist nicht mehr viel los mit uns. Wenn der Körper krank wird, entgleist die Psyche vollständig und der Geist war schon um Längen vorher mit tiefen Wolken behangen.

 

Wie entkommen wir diesem Kreislauf?

 

Die Spielregeln sind:

 

 

  1. Wahrnehmen
  2. Annehmen
  3. Lieben lernen

 

Wahrscheinlich steigt schon beim bloßen lesen der Widerstand in dir auf.

Wir wehren uns meistens gegen das was ist und kommen schwerwiegende Probleme hinzu, wird es erst richtig lustig.

Daher ist es besonders wichtig, erst einmal herauszufinden was wirklich gerade los ist. Auf welcher Ebene befindest du dich, Körper oder Geist?

 

Der zweite Schritt ist, die unerlässliche Annahme von ALLEM was ist. Ich weiß,die Suppe will keiner auslöffeln doch anders geht es nicht. Wenn du dich weiterhin wehrst gegen deinen Istzustand, wirst du dich nur noch mehr in Angst, Wut oder Sorge verlieren. Doch was du brauchst ist Zuwendung, Mitgefühl und ehrliche Annahme.

Was an deiner Situation könnte gut sein und wenn es noch so klein ist?

 

 

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Vielen Dank swirl

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Ich versuch so schnell wie möglich zu antworten!

 

Deine Kim

Kim sternemann